Buddhismus
Weg zu innerem Frieden, Weisheit und Mitgefühl
Der Buddhismus ist in Österreich als Religion seit 1983 staatlich anerkannt und wird durch die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft (ÖBR) offiziell vertreten. In der ÖBR sind Gruppen aus allen großen buddhistischen Traditionen vertreten. Österreich war das erste Land in Europa, das den Buddhismus anerkannt hat, und ist damit Vorreiterin auf diesem Gebiet.
Der Buddhismus kann als “Religion” (Weltreligion), als “Philosophie” oder auch “Wissenschaft des Geistes” verstanden werden. Beispiele für religiöse Aspekte sind die Erlösungslehre, die Traditionen und Überlieferungen, die mystische Erfahrung, die ethische Ausrichtung u.a.
Yoga und Buddhismus
Yoga ist keine Religion, sondern eher eine Praxis bestehend aus vielfältigen Übungen für Körper und Geist, die sich mit verschiedenen Weltanschauungen verbinden lässt. Die Wurzeln des Yoga reichen weit bis in die Indus-Kultur in Nordindien zurück (ca. 3000 Jahre v.u.Z.). Soweit bekannt ging es ursprünglich v.a. um Meditation, Atemübungen und eine ethische Lebensweise. Die zahlreichen Körperübungen haben sich erst später entwickelt.
Gautama Siddhartha, der spätere Buddha, lebte etwa um 500 v.u.Z in Nord-Indien. Er erlernte verschiedene Formen von Meditation bei zwei bekannten Yoga-Meistern. Mit den erlangten Einsichten war er aber (noch) nicht zufrieden, deshalb suchte er weiter und entwickelte einen eigenständigen Weg. Meditation blieb dabei eine wichtige Grundlage seines Weges.





